1913 verewigte Oskar Kokoschka seine Liebe zu Alma Mahler in einem Gemälde, dem der Dichter Georg Trakl noch im selben Jahr den Titel „Die Windsbraut“ gab. Das Motiv faszinierte auch Max Ernst und so setzte dieser im Jahre 1927 seiner Liebe zu Leonora Carrington in einem gleichnamigen Werk ein Denkmal. Während sich die Traum-Chimären bei Kokoschka nur in den weit geöffneten Augen des Mannes andeuten, brechen sie sich bei Max Ernst in Form wilder Pferdewesen Bahn.
Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Ruhe vor dem Sturm... All dies schrie für mich geradezu nach einer Vertonung und so ist meine musikalische Hommage allen vier Künstler*innen und ihren Rollen in meiner Traumwelt gewidmet.